Lernen und Entscheidungsprozesse

Wir untersuchen neurale Schaltkreise und neurochemische Mechanismen, die Lern- und Entscheidungsvorgänge steuern

Forschungsschwerpunkt:

Neuronale Grundlagen von Lernen und Entscheidungsprozessen

Meine Forschungseinheit beschäftigt sich mit der Frage wie bestimmte Gehirnareale komplexe Verhaltensabläufe steuern. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses stehen Kerngebiete des Vorderhirns, die als Basalganglien bezeichnet werden und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Bereichen der Hirnrinde (Cortex) kognitive und motivationale Aspekte des Verhaltens steuern. So ermöglichen bestimmte Schaltkreise zwischen Basalganglien und Cortex das Erlernen, die flexible Auswahl und zielgerichtete Ausführung von Handlungen.
Unsere aktuellen Forschungsarbeiten haben zum Ziel, das Zusammenwirken von Teilstrukturen dieser Schaltkreise und die beteiligten neurochemischen Signalübermittlungswege bei Lernvorgängen und der Entscheidungsfindung in Nagermodellen zu verstehen. Darüber hinaus untersuchen wir an solchen Modellen Fehlfunktionen der Basalganglien bei neurologischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen des Menschen. Für die Beantwortung dieser Fragen setzen wir ein breites Spektrum von verhaltensphysiologischen, neurochemischen, neuropharmakologischen, optogenetischen und neuroanatomischen Methoden ein.

Bei der Entscheidungsfindung ist die Stoffwechselaktivität im Präfrontalcortex besonders hoch. Magnetresonanztomograhie (MRT) in Kombination mit [18F]Fluordeoxyglucose-Positronenemissionstomographie (PET) an der Ratte (aus Endepols et al., 2010).
Dieses Bild zeigt  Wolfgang Hauber
apl. Prof. Dr.

Wolfgang Hauber

Leitung Forschungseinheit

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